Was geht mit guten Fotos?

Was geht mit guten Fotos?
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Mit dem Smartphone hast du die meiste Zeit eine echt gute Kamera eh immer dabei und kannst jederzeit Fotos machen, aber da ja nicht jede*r sofort als Instagram-Influencer auf die Welt gekommen ist, klappt das mit den superguten Fotos nicht immer sofort.

Du möchtest deine Foto-Skills aufbessern, um mit deinen Bildern zum Thema Menschlichkeit wirklich was zu bewegen und andere zum Denken und Handeln zu bringen?

Wir haben 10 Basic-Tipps für dich, wie du deine Fotos mit ein paar leichten Kniffen besser machen kannst.

1) Deine Idee, dein Konzept

Das klingt erstmal hochgestochen, aber das ist der erste Schritt für ein gutes Bild. Wenn du nicht nur Schnappschüsse machst, solltest du dich mit der Inszenierung deines Bildes genau beschäftigen und überlegen, was du in dem Bild oder der Fotoserie wie erzählen möchtest.

Das Storytelling-Feature bei Instagram bietet dir jetzt ja auch die Möglichkeit mehrere Bilder als Mini-Album zu posten. Denk diese Option am besten mit und mach dir klar, für welchen Zweck (Event? Symbolbild? Portrait?) etc.) du fotografierst.

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2) Ordnung muss sein, zumindest im Hintergrund

Der Hintergrund sollte generell nicht von dem eigentlichen Motiv ablenken – Achte also darauf, dass er nicht zu unruhig ist. Eventuell solltest du Gegenstände auch wegräumen.

Zusätzlich kannst du aber auch eine subtile Botschaft zusätzlich im Bild verstecken, die man erst auf den zweiten Blick sieht.

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3) Es werde (Be)Licht(ung)

Für ein gutes Foto mit dem Smartphone brauchst du gutes Licht. Zusammengefasst lässt sich sagen sagen: Das natürliche Licht ist am schönsten morgens und abends, kurz vor Sonnenuntergang. Während der Mittagssonne empfiehlt sich ein Shooting besser im Schatten, da die Sonne sonst harte Schatten wirft.
Wenn es kein natürliches Licht gibt, wird es tricky und du solltest indirekte Lichtquellen suchen: Freunde können mit ihren Handytaschenlampen helfen oder eine Straßenlaterne sorgt für Abhilfe, dabei sollte das Licht aber nicht zu grell sein.
Bedenke auch, dass du entsprechend deines Themas mit der Lichtatmosphäre spielst (Sommersonne oder Kerze im Winter).

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4) Es wird passend gemacht – der beste Ausschnitt

Finde den passenden Absicht für die Szene, die dich fasziniert – beim Betrachten sollte klarwerden, worum es deinem Bild geht. Konzentriere dich auf das Wesentliche und geh näher ran (statt nur den Zoom zu nutzen) – wenn du im Geschehen dabei bist, wirkt ein Foto meist lebendiger.

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5) Ändere deinen Blickwinkel

Der Ausschnitt bringt uns sogleich zum Punkt der Perspektive. Ein gutes Bild, verlangt oft Einsatz von dir – also beweg dich! Suche dir außergewöhnliche Perspektiven. Geh in die Hocke, leg dich auf den Boden, stell dich auf den Tisch, betrachte Details, halte Abstand, experimentiere mit Spiegelungen oder Requisiten – erkunde ein Motiv von allen Seiten und spiele mit den Möglichkeiten.
Wenn du kreativ genug bist, kannst du die gewöhnlichsten und langweiligsten Dinge plötzlich in ein anderes Licht rücken und ihnen eine neue Bedeutung geben.

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6) Ein bisschen Technik geht immer

Solltest du nicht mit dem Smartphone fotografieren, mach dich mit der Technik deiner Kamera vertraut. Beim Smartphone gibt’s es natürlich auch ein paar Kniffe, aber deine Möglichkeiten sind im Vergleich zu einer Profi-Kamera natürlich geringer (zum Beispiel beim Spiel mit (Un)-Schärfen).
Generell solltest du mit einer hohen Auflösung fotografieren – so kannst du deine Fotos später auch drucken und in den sozialen Netzwerken werden die Bilder eh runtergerechnet.

7) Noch zu retten? Was kann Nachbearbeitung?

Sättigung, Kontrast, Belichtung, Hellichkeit – diverse Foto-Apps bieten dir die Option deine Fotos im nachhinein noch zu Bearbeiten. Generell gilt: Du kannst deine Fotos so schön etwas verbessern, aber die nachträgliche Bildbearbeitung ist kein Allheilmittel und die wahre Kunst ist, dass die Bearbeitung nicht als solche bemerkt wird.

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Mit diesen drei Apps arbeiten wir am liebsten.
Welche Apps sind für die Bildbearbeitung deine Favs? Gib den anderen in den Kommentaren Tipps!
Snapseed (Bildbearbeitung für IOS, gratis)
PhotoDirector (Android, Bildbearbeitung, gratis)
Typorama (Text und coole Typo auf Bildern, iPhone, 1,99€)

8) Übung macht den Meister

Auch beim Fotografieren stimmt dieser Satz: Übung macht den Meister.
Also: Bleibt dran und fotografieren, gehe deine Bilder durch und analysiere, was die Aufnahmen besonders macht und perfektionieren deine Technik (und lerne auch aus den Fotos, die nichts geworden sind).
Gehe außerdem mit offenen Augen durch die Welt und schärfe deine Wahrnehmung – sowohl für Motive wie das Miteinander. Denn schließlich geht es uns ja um unsere Mission: Was geht mit Menschlichkeit

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9) Lass dich inspirieren

Auch Inspiration ist ein wichtiger Punkt, um besser zu werden: Blätter durch Fotobücher und Magazine und schau dir an wie professionellen Fotoreporter ihre Geschichten erzählen. Ansonsten findest du auch im Internet viel tolle Inspiration – ob das Instagram oder Flickr ist, stöbere einfach drauf los.

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10) Aber Vorsicht: Bildrechte

Nicht ganz ohne sind Foto von Menschen – oder sogar von ihren Tieren. Hier kommt die Frage nach dem Bildrecht auf, also knipse nicht einfach drauf los, sondern frag dein Fotoobjekt höflich, ob du ein Bild machen kannst.

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Und jetzt raus mit dir und deiner Kamera! Wir freuen uns auf deine Fotos unter dem Hashtag #wasgehtmit!

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